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China-Hamburg jetzt und einst |
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Aus Hamburger Hafenstatistiken: Ostasien und Skandinavien |
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Unter den zehn größten Handelspartnern Hamburgs nimmt die VR China eindeutig den ersten Platz ein: 1998 mit 550.000 TEU-Einheiten, nach 444.000 TEU im Jahre 1997. Auf den Plätzen zwei, vier, sechs und sieben folgten Singapur, Japan, Taiwan und Korea. Die Abbildung ("Welt" 20. 01. 2000) zeigt einen Containerfrachter der jüngsten Generation. Er kann über 4.800 TEU (=Normcontainer) stapeln. Das Umsatzvolumen mit diesen ost/südostasiatischen Länderen macht allein zwei Drittel des Gesamtumsatzes mit den "Top Ten" im Hamburger Hafen aus. Zwischen die Ostasiaten schieben sich lediglich die skandinavischen Länder Finnland (Platz 3), Schweden (Platz 5) und Norwegen (Platz 8). Kanada und Brasilien folgen mit weitem Abstand auf den Plätzen 9 und 10. Alle anderen Länder, jenseits dieser zehn, machen zusammen im Hamburger Hafen weniger Umsatz als die fünf Ostasiaten.
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Unter den zwanzig größten Containerhäfen der Welt nimmt der Hamburger Hafen immerhin Platz 7 ein, in Europa den zweiten nach Rotterdam, das HH jedoch weit übertrifft. Auch in dieser Hinsicht liegen die Ostasiaten weit vorne. Singapur setzte 1998 immerhin über 15 Millionen TEU-Einheiten um, gut viermal so viel wie Hamburg. Dem folgte das beinahe gleich umschlagstarke Hongkong und dann -mit deutlichem Abstand- Kaohsiung auf Taiwan (Platz 3) und nach Rotterdam auch noch Pusan in Korea (Platz 5). Am 3. April wurde jetzt ein weiteres Abkommen zwischen dem HH-Hafen und Kaohsiung abgeschlossen. Es sieht unter anderem den Austausch von Mitarbeitern vor. Zwischen beiden Häfen verkehren regelmäßig zwanzig Dienste, die 1998 zwischen Hamburg und Taiwan 156.000 TEU umschlugen. Unter den "Top Twenty" der umsatzstärksten Containerhäfen der Welt tauchen noch weitere Ostasiaten auf: Shanghai, Tokio, Yokohama, Kobe usw. Im Welthandel "spielt die Musik" eben doch in Ostasien. |
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Taiwan vor 50 JahrenAls Taiwan im Gefolge des 2. Weltkriegs nach China zurückkehrte und dann die gescheiterte Kuomintang vom Festland floh und auf Taiwan Zuflucht suchte, lebte dort auch ein junges Hamburger Ehepaar: Karin und Oswald Putzier, in der hiesigen China-Wirtschaft wohlbekannt. In einer Veranstaltung der Hamburger Sinologischen Gesellschaft erzählen beide über diese aufregende historische Epoche. Diese Veranstaltung, mit Lichtbildern, findet am Freitag, dem 28. April 2000, um 19 Uhr im Hörsaal E des Philosophenturms der Universität, Von-Melle-Park 6, statt. Es ist die zweite Veranstaltung der Reihe "Old Chinahands erzählen". |
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China vor siebzig JahrenAm 17. April 2000, 19 Uhr 30, wird Dr. Gabriele Goldfuss von der Universität Leipzig über "Lotte Errell und ihre vergessenen Chinabilder" berichten. Diese in den 1920er Jahren bekannte Reisejournalistin weilte 1931/32 auch in China. Die Hamburger China-Gesellschaft lädt, wie stets, in das Hamburg-Haus Eimsbüttel, Doormannsweg 12, ein. |
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Neuer Präsident der "Bambusrunde"Am 11. April 2000 wählte die Jahreshauptversammlung des "Taipei-Freundeskreises Bambusrunde" Bernd Riegerl zum neuen Präsidenten dieser mittlerweile 30jährigen Hamburger China-Gesellschaft. Riegerls erste Amtshandlung war, dem scheidenden Präsidenten RA Prof. Dr. Matthias Scheer für sein Wirken, "verbunden mit großen Opfern an Zeit und anderem, aber auch mit viel Spaß", zu danken. Scheer hatte der "Bambusrunde" sechs Jahre lang vorgestanden. |
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